Verfasst von: Sunny | Oktober 25, 2007

Familienwappen

Tag zusammen, habe durch einen Zufall unser Familienwappen gefunden! Ist interessant ueber die Geschichte unseres Names zu lesen (waren eine noble Familie – schon frueher)

Unser familienwappen (crest)

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Responses

  1. wer sagt denn, dass wir heute eine noble Familie waeren!!!? 😉

  2. Waere ja mal interessant zu wissen wo unsere Familie herkommt und ob das Wappen wirklich unseres war. (im Mittelalter)

    • Hallo Familie Reimann,

      ich bin zwar kein Glied Ihrer Familie, aber da ich auch Reimann heisse und mich seit einigen Jahren mit Familienforschung und Heraldik beschäftige, möchte ich eine Anmerkung zu ihrem ‚Familienwappen“ machen.

      Oben fragte ein Glied ihrer Familie:Von: reimann am Oktober 27, 2007
      um 4:59 pm :“ Waere ja mal interessant zu wissen wo unsere Familie herkommt und ob das Wappen wirklich unseres war. (im Mittelalter)“

      Und auch ohne einen einzigen Ihrer Vorfahren zu kennen, kann ich Ihnen mit 100 %iger Sicherheit sagen, dass das nicht ihr ‚Familienwappen‘ ist. Das Wappen, das Sie auf Ihrer Seite zeigen ist ein reines Fantasiewappen und verstösst in fast allen Punkten gegen die Regeln der Heraldik. Da hat irgendjemand der keine Ahnung von Wappenkunde hat am PC aus verschiedenen Symbolen etwas zusammengesetzt und als Ihr Wappen ausgegeben. Ich hoffe, Sie haben für dieses Machwerk kein Geld bezahlen müssen.

      Wenn Sie mehr darüber wissen wollen warum Ihr Wappen gar kein Wappen ist, bin ich gern bereit Ihnen darüber Auskunft zu geben. Es gibt echte Reimann- Wappen, aber diese basieren auf der klaren Abstammung und der Familiengeschichte.

      Reimänner sollten sich nicht für dumm verkaufen lassen.

      • Sehr geehrter Herr (Hans- Joachim )Reimann.

        Die vaeterliche Seite meiner Familie kommt aus Oberschlesien (kann es nur bis zu meinem Urgrossvate nachvollziehen).
        Im Nachlass meines Vaters fand ich vor einigen jahren einen Computerausdruck des gleichen ‘Wappens”, das die Familie Reimann, auf dessen Seite wir hier gelandet sind, obenan zeigt.
        Ich wuerde mich sehr dafuer interessieren, was es mit unserer Herkunft auf sich hat, und ob sie ein (oder mehrere) autentische Wappen der Reimaenner kennen.
        Wuerde mich sehr ueber Antwort freuen.
        Viele Gruesse an alle mit dem Namen Reimann!

      • Hallo Herr Reimann,

        Mein Name ist Martin Reimann! Ich staß auf ihren Beitrag nachdem ich lange nach den Vorfahren meines Namens geforscht hab.Meine Urgroßeltern stammen aus dem Raum Hindenburg (Oberschlesien),nach 1945 trennten sich die Wegemeines Opas Richard Reimann von seinen 6 Geschwistern vollkommen!Hab Ihren Atikel gelesen und find es mehr als super das ich jemanden gefunden hab der so nachforscht!Würd mich gern mit Ihnen über meine Nachforschungen austauschen!Meine Email-adresse lautet marcin2409@yahoo.de,würd mich freuen wenn sie mir ne Antwort geben würden!

    • Hallo!

      Ich weiß nicht, ob dieser Thread noch verfolgt wird und ich bin auch keine geborene Reimann. Mein Opa hatte nach dem Krieg meine Oma geheiratet. Sie brachte meinen Papa schon mit in die Ehe. Er hatte jedoch auch zwei eigene Söhne. Er kam auch aus Schlesien. Hatte dort früher auch die Eltern und zwei Schwestern. Er kam aus Breslau. Ob auch gebürtig, das weiß ich nicht. Jedoch habe ich in Registern den Namen Reimann schon Anfang des 19. Jahrhunderts gefunden. Adelig oder wappentragend war die Familie jedoch nach meiner Info nicht. Vielleicht besteht aber Verwandtschaft?

      • Hallo Jana!

        Nun- ob Verwandtschaft besteht- und zu wem der vielen Reimanns (in allen Schreibweisen) ist aus den kurzen Angaben natürlich nicht herauszufinden. Zum Ort Breslau habe ich in meiner Datenbank aber eine Linie zurück bis ins 16.Jahrhundert- mit der ich selbst vielleicht, aber nicht nachweisbar verwandt bin. Leider habe ich dazu keine neueren informationen als aus dem 19. Jahrhundert.-Ein Anschluß an Deine Großeltern ist da wahrscheinlich schwierig, auch wenn Verwandtschaft besteht, da wohl ein paar Generationen fehlen..

        Falls Du auch etwas über die Ur- und Ur-urgroßeltern weist könnten wir ja einmal versuchen, die Daten abzugleichen. Du kannst ja versuchen, zB über Adressbücher Breslau herauszufinden, wo Dein Vater gewohnt hat und vielleicht auch seine Eltern finden. Der „übliche “ Weg führt über die Kirchenbücher- aber das kann in Polen schwierig werden.

        Mit vielen Grüßen aus dem kalten (9 Grad) und verregneten (70 Liter/m2 gestern) Wienerwald Gerhard (Raimann)

  3. Sehr geehrter Herr (Hans- Joachim )Reimann.

    Die vaeterliche Seite meiner Familie kommt aus Oberschlesien (kann es nur bis zu meinem Urgrossvate nachvollziehen).
    Im Nachlass meines Vaters fand ich vor einigen jahren einen Computerausdruck des gleichen ‚Wappens“, das die Familie Reimann, auf dessen Seite wir hier gelandet sind, obenan zeigt.
    Ich wuerde mich sehr dafuer interessieren, was es mit unserer Herkunft auf sich hat, und ob sie ein (oder mehrere) autentische Wappen der Reimaenner kennen.
    Wuerde mich sehr ueber Antwort freuen.
    Viele Gruesse an alle mit dem Namen Reimann!

    • Lieber Frank Reimann

      Der Name Reimann ist ein Herkunftsname und bedeutet der ‚Rheinmann'(Mann vom Rhein) In Schlesien ist er nach den Beyer, Baier (aus Bayern stammend) der zweithäufigste Herkunftsname.
      Der Zweig der ‚Reimann‘ in Schlesien entstand um ca 1550 im Gebiet um Grünberg. Der Stammvater und Gründer des Geschlechtes, auf das ich meine Herkunft zurückführen kann,stammte aus dem Rhein/Mosel Gebiet . Er war der Spross eines alten moselländischen Rittergeschlechtes, der auf Grund von familiären Problemen (Heirat eines bürgerlichen Mädchens und Übertritt zum protestantischen Glauben) die angestammte Heimat verlassen musste und zusammen mit anderen Vertretern des niederen Adels nach dem Osten auswanderte, wo der König von Polen und der Deutsche Orden deutschen Siedlern billig Land überließ.Die deutschen Siedler errichteten Dörfer und Städte, trieben Ackerbau und Viehzucht. und kamen bald zu Besitz und Wohlstand. Vom 17.Jahrh. bis zur Vertreibung 1945 befand sich der Lebensmittelpunkt meiner Vorfahren in Prittag, Kreis Grün berg, wo Vertreter der Familie wichtige Positionen innehatten und ein Gut und ein Gestüt betrieben. Ein Gemälde, das vor ca 90 Jahren (um 1920)angefertigt wurde, das das Gutshaus in Prittag zusammen mit dem Onkel und der Tante meines Vaters darstellt, befindet sich bis heute in meinem Besitz. Das Anwesen scheint alle Wirren des Krieges gut überstanden zu haben, denn
      als mein Sohn vor einem Jahr Prittag besuchte, fand er das Gutshaus und die Wirtschaftgebäude in fast dem gleichen Zustand vor, wie es auf dem Gemälde dargestellt ist.

      Was Wappen betrifft, die mit dem Namen Reimann verbunden sind, existieren in den verschiedenen Wappenverzeichnissen etwa 3 verschiedene Wappen, die aber mit meiner Familie(und demzufolge auch mit ihrer Familie, da sie ja auch aus Schlesien stammen) nichts zu tun haben und deshalb nicht von mir und meinen Nachkommen geführt werden können. Die Führungsberechtigung in den Wappenbriefen legt ganz klar fest, wer das Wappen führen darf.
      Ich habe für meine Nachkommen ein eigenes Wappen gestiftet, dass in der RWP (‚Roland Wappenrolle Perleberg) registriert ist und unter dem Link: ‚Lin http://www.buergerliche-wappenrolle.de/wappenrolle/‚ Wappenregister der Roland Wappenrolle Perleberg“ Buchstabe ‚R‘ einzusehen ist.

      Das Wappen das die Familie Reimann da ‚gefunden‘ hat, ist ein reines Fantasieprodukt, das von Wappenverkäufern aus Clip-Arts zusammengestellt und als ‚Wappen‘ der Famile Reimann vertrieben wurde.

      Wenn Sie für ihre Familie ein Wappen wollöen, dann machen Sie es wie ich , und stiften Sie ein Wappen für sich und ihre Nachkommen. Näheres dazu können Sie gern bei mir erfragen.

      Soviel erst mal für heute

      Mit freundlichen Grüssen

      Hans-Joachim Reimann

  4. Liebe „Reimänner“
    Da ich auch ein solcher bin und meine Wurzeln suche, die auch nach Schlesien ( über Teschen-Freiwaldau-Neisse-Breslau-Löwenberg-Pilgramsdorff) bis ca 1510 zurückreichen, bin ich an Euren Forschungen sehr interessiert.
    Meines Wissens nach wurden Reimann2x geadelt:
    1595 Hieronymus Reimann von Reimannswalde von Kaiser Rudolph II
    1810 Johann nepomuk Ritter von Raimann, Leibarzt des Kaisers.
    Von 1595 ist mir kein Wappen bekannt- auch nicht was mit dem Adelstitel passierte, denn nach 30-jährigem Krieg sind mir keine „von Reimannswalde“ mehr bekannt- sehr wohl aber Reimann in Löwenberg woher auch Hieronymus stammte.
    falls jemand da Näheres zu Raimanns(in allen Schreibweisen) aus der Gegend Löwenberg-Grünberg im 16.-17. Jahrhundert weis bitte um Info bzw. Kontaktaufnahme.
    Mit vielen grüßen aus dem Wienerwald
    Gerhard Raimann
    teile auch gerne meine bisherigen Ergebnisse

  5. Hallo Gerhard Raimann,

    Sie schreiben:“Meines Wissens nach wurden Reimann2x geadelt:
    1595 Hieronymus Reimann von Reimannswalde von Kaiser Rudolph II
    1810 Johann nepomuk Ritter von Raimann, Leibarzt des Kaisers.“

    Ich glaube, dass Sie hier einem Irrtum aufgesessen sind, denn die beiden von Ihnen genannten Personen, sind genealogisch nicht miteinander verwandt. Außerdem kann ein und dieselbe Familie nicht mehrfach geadelt werden.

    In der Heraldik gibt es ca 6 verschiedene eingetragene Wappen auf den Namen Reimann(wobei ich nicht behaupten möchte dass ich schon alle gefunden habe).

    Namensgleichheit bedeutet auch nicht immer Familiengleichheit.
    Wenn nach ihren Forschungen die Reimanns von Reimannswalde nach dem 30- jährigen Krieg ausgestorben sind, kann man die genealogische Linie auch nicht bis zu ihnen zurückverffolgen, da keine Verwandschaft besteht.

    Hilfreich sind in diesem Fall Eintragungen in Kirchenbüchern, die oft sehr genau Auskunft darüber geben, wer mit wem verwandt ist und wann das Geschlecht aus Mangel an männlichen Nachkommen ausge-storben ist.

    Sie können theoretisch auf Grund ihrer Namensschreibweise mit dem
    ‚Johann Nepomuk Ritter von Raimann‘ verwandt sein, nicht aber mit den reimanns von Reimannshausen.

    Adel geht auch nicht verloren, sondern wird im Mannesstamm immer weitergegeben. In ganz seltenen Ausnahmefällen konnte durch den Kaiser oder König das Adelsprädikat entzogen werden, wenn der Träger sich sehr gravierender Verfehlungen schuldig gemacht hat.Aber solche Ereignisse wurden immer genau dokumentiert.

    Man konnte aber auch freiwillig seinen Adelsnamen ablegen und für sich und seine Nachkommen darauf verzichten (z. B. wenn man Verfolgungen ausgesetzt war), aber das war immer eine freie Entscheidung des Namensträgers.

    Adel kann auch nicht verkauft werden. Die Behauptung: ‚Meine Vorfahren haben ihren Adelstitel verkauft, weil sie Geld brauchten‘ ist
    Unsinn, weil man Adel nicht verkaufen kann. Was ab und zu in solchen Fällen geschehen ist, ist die Übertragung des Namens auf eine fremde Person, durch Adoption udgl, aber dadurch verlor die Stammfamilie ihren Titel nicht, sondern der neu Hinzugekommene bekam nur das Recht sich mit dem adligen Namen zu bezeichnen, aber ein Adliger wurde er dadurch nicht, weil Adel nur durch Vererbung weitergegeben werden kann. Wenn er z. B. der Sohn eines Bäckers war, dann wurde er durch einen solchen Namen nicht adlig und wurde auch nicht in Adelskreisen zugelassen. Solche Namen snd ähnlich zu werten wie Künstlernamen, die sich zwar als ‚von…‘ bezeichnen, aber keiner Adelsfamilie entstammen(z.B. ‚Hella von Sinnen‘, ‚Jürgen von der Lippe‘ usw.)

    Da ich seit geraumer Zeit Ahnenforschung und tiefergehende genealogische Studien betreibe,konnte ich den Namen ‚Reimann‘ in meinem Familienstamm bis 1560 nach Schlesien zurückverfolgen und durch die Ursprungsfamilie meines Vorfahren(der aus dem Rhein/Moselgebiet stammte) sogar bis 1120.
    Es sind zwar einige Wappen im Familienstamm vorhanden, aber durch die klaren Hinweise in der Führungsberechtigung darf ich sie nicht tragen. ich habe aber für mich und meine Nachkom men ein eigenes Familienwappen gestiftet, das durch die generationen geführt werden kann bis halt meine Lin ie austirbt.

    Wenn Sie auch gern ein Wappen tragen möchten, dann benötigen Sie die Daten ihrer Vorfahren mindestens bis in die vierte Generation zurück(Urgroßvater). Aus diesen genealogischen Daten ist es dann möglich ein Familienwappen für sie zu erstellen, das auch für die nachfolgenden Generationen führbar ist.

    Wenn Sie näheres darüber erfahren wollen, senden sie mir eine Mail.

    Soviel für heute

    Freundliche Grüße

    Hans-Joachim Reimann

  6. Lieber Hans-Jörg Reimann!

    Danke für die rasche Antwort.
    Allerdings sind mir einige Aussagen in dieser Antwort nicht selbstverständlich und ich möchte daher dazu bemerken:

    1)Reimann von Reimannswalde– Johann Nepomuk von Raimann sind genealogisch nicht verwandt.
    Wenn Sie mir diesen Satz nachweisen können (Quellen?) wäre mir sehr geholfen, denn genau an der Frage, ob sie verwandt sind forsche ich gerade.

    Johann N. von Raimann stammt aus Freiwaldau und seine Vorfahren sind über die Kirchenbücher in freiwaldau eindeutig zurück zu verfolgen, auch weiter nach Neisse (Kiechenbücher bei den Mormonen) sowie zu Dt. Johannes Reimann geb 1544 in Löwenberg Schlesien.,
    Hieronymus Reimann von Reimannswalde wurde lt. Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau und zedlitz: neues preussisches Adelslexikon 1595 „mit seinen Brüdern und Vettern“ von Rudolph II geadelt. Er stammt ebenfalls aus Löwenberg/Schlesien.

    Eine Verwandtschaft der „Reimann aus Löwenberg“ um 1590 ist daher nicht auszuschliessen- allerdings kann ich sie derzeit auch nicht beweisen.
    In der Literatur zB zedler Gelehrtenlexikon u.a. werden eine ganze Menge Reimann aus Löwenberg in der 2.Hälfte des 16.Jhdt. genannt- Kanzler des Kaisers, herzogl. brieg-Liegnitzer Kanzler, Pfarrer, Goldschmied, Orgelbauer.. alles eher gehobenes Bürgertum. An deren Verwandtschaft beisse ich mir aber mangels Kirchenbücher, die aus dieser Zeit zumindest aus Löwenberg nicht erhalten sind noch die Zähne aus.- Weis jemand, ob und wo es noch Besitzurkunden, Testamente etc aus Löwenberg aus der Zeit gibt?
    Gibt es noch Urkunde(n) zur Adelserhebung des Hironymus R.von reimannswalde? Dort könnten ja vielleicht die „mitgeadelten“ Brüder und Vettern genannt sein.Wo?

    2) Mit Johann N von Raimann bin ich nicht nur theoretisch verwandt- das kann ich nachweisen.
    3) Ob Reimann von Reimannswalde ausgestorben sind oder auf ihren Adelstitel in den Wirren des 30-jährigen Kriegs „verzichteten“ weis ich nicht. Löwenberg wurde im 30-jährigen Krieg jedenfalls völlig verwüstet, die Einwohner verliesen es und nur wenige 100 blieben in der einst blühenden Stadt. Wahrscheinlich verloren die Einwohner auch einen Großteil des einstigen besitzes , verarmten vielleicht und „verzichteten“ so auf Adelstitel.
    4) Eine „mehrmalige“ Adelung einer Familie ist durchaus möglich. kenne Stamm, der in Frankreich Adelig war, als Hugenotten nach Deutschland floh, dort wieder geadelt wurde und im 19. Jahrhundert nochmals in Österreich.
    5) Da Sie Reimann in Schlesien bis 1560 verfolgen können bitte ich um Informationen, ob dabei auch Reimann in Löwenberg, Neisse, Freiwaldau oder Zuckmantel vorkommen.
    Wenn ja bitte ich um ihre Daten um sie mit meinen Ergebnissen vergleichen zu können. Selbstverständlich biete ich Ihnen dann auch meine Ergebnisse.
    6) An einem eigenen Familienwappen bin ich derzeit nicht interessiert- wohl aber an Informationen über die Herkunft und Geschichte meiner Vorfahren- der Raimanns (in allen Schreibweisen)
    Dazu erfasse ich auch Namensvetter aus der Gegend in meiner Datenbank, auch wenn ich sie derzeit noch nicht mit meinem Stammbaum verknüpfen kann.
    In vielen Fällen ergaben sich dann bei genaueren nachforschungen doch noch gemeinsamkeiten.

    Mit vielen Grüßen
    Gerhard Raimann
    Mail: g.raimann@gmx.at

  7. Hallo,Gerhard Raimann.

    Danke für die ausführliche Antwort. Der Lebensmittelpunkt meiner Reimann-Vorfahren lagen seit mehreren 100 jahren in Prittag, bei Grünberg/Schlesien.(heute Przytok bei Zielona Gora)

    Mein Stammvater, der um 1545 zusammen mit seiner bürgerlichen Frau und vielen anderen jüngeren Söhnen des niederen Adels in den Osten zogen – wo der König von Polen und der Deutsache Orden deutschen Siedlern billig Land gaben und so Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe ermöglichten- siedelte sich in der Gegend von Prittag an trieb dort Landwirtschaft und Pferdezucht.
    Da er scheinbar eine glückliche Hand bei seinen Unternehmungen hatte und er bald zu Ansehen und Wohlstand kann, wurde er in der Gegend bald nur der’reiche Mann vom Rhein‘ genannt, später nur noch der ‚Rheinmann‘ woraus dann wenig später die Bezeichnung ‚Reimann‘ mutierte. In der Beschreibung der schlesischen Geschlechternamen wird der Name ‚Reimann‘ auf die Bedeutung ‚vom Rhein stammend‘ zurückgeführt. Es handelt sich also um einen Stammesnamen, einen Herkunftsnamen.

    Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich von seiner Familie, die sich sehr weit verzweigte, irgendwelche verwandtschaftlichen beziehungen zu den anderen Reimännern‘ in Schlesien ergeben können. Dazu kann ich nicht viel sagen, weil ich die Familie nicht in die Breite erforsche, soindern nurt der Spur der direkten Blutlinie, der Stammlinie, nachgehe.

    Ich werde mal sehen, ob sich Berührungspunkte zwischen unseren Familien ergeben, wobei ich zwar die Schreibweisen :Reiman, Rheimann Rheinmann und Reymann unter meinen Vorfahren finde, aber bisher nicht die Schreibweise ‚Raimann‘ was aber nichts bedeuten muss, da die Namen damals in den Urkunden so aufgeschriebn wurden, wie die Schreiber sie verstanden haben.

    Reimänner aus meiner Familie sind in Prittag, Schwiebus, Grätz, Neu-Bentschen um nur einige zu nennen zu finden. Vielleicht ergeben sich da bei Ihnen ja auch einige Berührungspunkte.

    Bin gespannt was daraus wird.

    Liebe Grüße

    Hans-Joachim Reimann

  8. Hallo martin!

    Freu mich über das Interesse an der familiengeschichte der Raimanns (in allen Schreibweisen).
    habe eben versucht, über die angegebene Mailadresse direkt Kontakt aufzunehmen- aber die Adresse existiert scheinbar nicht.

    MfG
    gerhard

  9. Hallo zusammen
    Ich habe nun auch eine Frage da ich auch ein Reimann bin.
    Meine Eltern kamen damals auch aus Vorpommern.Sind im Krieg geflohen und auf Sylt aufgewachsen. Da sie nun bald 50 Jahre Verheiratet sind wollte ich nun alles aus ihrer Kindheit in Erfahrung bringen.Da Speziell mein Vater nix mehr aus seiner Kindheit hat weil alles Verbrannt ist so wie er sagte.
    Wäre echt nett wenn jemand etwas wüsste . Habe schon alles Versucht aber nirgends eine Antwort gefunden.
    Bitte einfach melden falls ihr etwas habt.
    Reimann.m-j@t-online.de

  10. Ich bin mir ziemlich sicher dass mein Opa und meine Oma (Albrecht und Luzie Reimann) auch aus Vorpommern sind. Vielleicht erinnert er sich an die Namen?

  11. Hallo, vielleicht kann mir jemand helfen. Ich suche Informationen zur folgenden Person:

    Anna Reimann geb. Frost
    (Geburtsdatum: 26.09.1912)

    damals wohnhaft in Rastenburg bis 1944 in der Ziegelgasse oder Ziegelstrasse.
    Sie flüchtete über das Stettiner Haff und Stendal nach Heiligenhaus (Kreis Mettmann)
    mit ihren Kindern Dieter, Hans, Marianne und Regina.
    Kann einer von ihnen sich dran erinnern.?
    Bitte um Andworten.
    unter reimann.m-j@t-online.de

    • ich weiß nicht,ob dein anfrage noch aktuell ist.anna reimann war meine mutter,sie ist leider 1989 verstorben. sie ist aber am 26.09.1911 geb.und wir sind damals erst im Januar 1945 geflohen.

      • Hallo ist bekannt ob da noch Geschwister da sind vielleicht sind wir ja Verwandt.
        Sa mein Vater dieses jahr 80 jahre alt wird versuche ich da etwas raus zu finden weil er keinerlei papiere mehr hat.
        Haben sie irgendwelche unterlagen über ihre Mutter und deren Stammbaum.?
        ich bitte um rückandwort

      • Leider-eine Anna Reimann geb 1911 habe ich nicht in meiner Datenbank.
        Bei Anfragen empfehle ich aber, auch noch weitere Informationen bekanntzugeben soweit sie bekannt sind etwa Geburtsort, Heiratsdatum und -ort und ähnliches.
        Es bestehen dann mehr Chancen, anzuknüpfen.
        Mit vielen Grüßen
        Gerhard Raimann

      • ich habe noch eine schwester,regina, mein bruder Dieter ist 1999 gestorben.mein bruder hans wurde ende juli 80 jahre alt, ist aber leider vor zwei Wochen an herzversaen gestorben .

      • ich habe auch noch alte unterlagen.

  12. Ist dieser Blog noch aktuell? Weil ich auch ein Reimann bin und mit Nachforschungen begonnen habe 🙂

    Grüße

    • Guten Tag an alle,
      meine Ururgroßmutter, geboren am 11.8.1802 In Peiswitz (heute Pyskowice) im Kreis Goldberg-Haynau in Niederschlesien(also nicht im oberschlesischen Pyskowice)war eine geborene Reymann oder Reimann.
      Beste Grüße an alle Reimänner
      von Dr. M.W.Zobel

  13. Hallo Reimanns, mein Großvater Helmut Reimann und dessen Eltern lebten bis ca 1944 in Breslau. Er erzählte etwas von einem Blau-silbernen Wappen. weiß da jemand näheres? liebe grüße Moritz Reimann:)

    • Hallo Moritz kannst du nähere Auskünfte über deinen Großvater geben?

  14. Hallo,
    Mein Opa Helmut Reimann kam aus Bettlern bei Breslau in Niederschlesien sein Vater war soweit ich weiß Offizier bei der SS Leibstandarte Adolf Hitler.
    Später wurde die Familie in das enteignete Haus eines wohlhabenden Juden in Breslau evakuiert. Bei näherrücken der roten Armee konnte mein Urgroßvater entkommen. Er heiratete nach dem Krieg soweit ich weiß wieder und lebte mit seiner neuen Frau und seien neuen Kindern in Baden-Würtemberg. Vielleicht kann mir irgendjemand helfen meine halb-Urgroßtanten-und Onkel ausfindig zu machen.


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